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Retail
04.08.2020

Eine kundenindividuelle 3D-gedruckte Silikon-Zwischensohle

Quant-U x Ecco

Wie bringt man Laufkundschaft in den stationären POS? Diese Herausforderung im stationären Handel hat sich seit dem Lockdown verschärft. Ein Beispiel.

Auch der Schuhhersteller Ecco verzeichnete den geringsten Umsatzmonat im Mai, gleich nach der Wiedereröffnung, als die Kunden und Kundinnen noch besonders vorsichtig waren. Inzwischen hat sich die Situation im Vergleich zum Vorjahr stabilisiert. Allerdings wurde der Flagship an der Bahnhofstrasse dann gerade erst neu eröffnet, es können also keine allgemeine Vergleichszahlen genannt werden.

 

Was klar ist: Ecco zeigt sich innovativ in Sachen Kundenattraktivität. Exklusiv in Zürich erstellt das Unternehmen Quant-U, massgefertigte 3D-gedruckten Silikon-Zwischensohlen basierend auf den jeweiligen individuellen Daten. Die Sohlen sind langlebig, leicht und anpassbar und  innerhalb von zwei Stunden gefertigt. Das 3D-gedruckte Silikon sorgt für die Dämpfung eines Memory-Schaums und die Sprungkraft eines Leistungsschuhs. Nach der individuellen Messung und Herstellung garantiert die massangefertigte Sohle einen ultimativen Komfort. Durch die tragbaren Sensoren wird genau dargestellt, wie sich der Schuhträger in der Umgebung bewegt. Die Kombination aus den Sensordaten und des anatomischen Scans ergibt einen einzigartigen digitalen Fussabdruck. Termine sind von Montag bis Freitags von 10 bis 18 Uhr verfügbar und werden im oberen Stock ohne weitere Kundschaft abgehalten. Persönliche Shopping-Termine werden durch die Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie immer wichtiger und werden wohl auch in Zukunft eine grosse Rolle im stationären Handel spielen.

 

NoéMie Schwaller