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Retail
05.06.2020

Mit Dfrost in die neue Normalität

Covid-19 hat in all unsere Lebensbereiche Einzug gehalten, Social Distancing und ein erhöhtes Sicherheits- und Sauberkeitsbedürfnis stellen den Retail vor neue räumliche Herausforderungen. Die Retail Identity Agentur Dfrost, deren Know-how jahrelanger Zusammenarbeit mit grossen und kleinen zeitgenössischen Marken weltweit entstammt, hat in der aktuellen Krise ein Guiding rund um den POS und ebendiese neue Normalität zusammengestellt, das Retailern dabei helfen soll, das Momentum richtig zu nutzen und Kunden Freude und Relevanz am Shopping neu aufzuzeigen.

So ist es laut dem Guiding nun noch essenzieller, die eigene Zielgruppe genau zu kennen um maximale Identifizierung mit dem Produkt durch präzise Inspiration zu erzeugen. Die zentrale Frage nach der Relevanz eines Kaufs wird in Zukunft für viele Kunden besser als je zuvor beantwortet werden müssen. Dfrost geht hier besonders auf vier Themenbereiche ein:

1. Digitale Aktivierung

Bereits vor Corona war es wichtig, den Kunden nicht nur im Store, sondern auch digital abzuholen. Mithilfe digitaler Kanäle kann die nötige Reichweite generiert werden, um Kunden für ein Einkaufserlebnis über verschiedene Kanäle hinweg zu aktivieren. So wird das Markenerlebnis nachhaltig aufgewertet. Um den Kunden digital abzuholen, eignen sich beispielsweise Loyalitäts- und Kundenbindungskampagnen, die im Nachgang des Kaufs an den Kunden gesendet werden. Auch virtuelle Rundgänge oder Livestream-Shopping können das stationäre Erlebnis ergänzen, oder einen individuellen Einkauf für solche, die nicht persönlich kommen möchten, überhaupt erst möglich machen. Wichtig für digitale Inhalte ist immer aussagekräftiger Content, der für die Zielgruppe relevant ist.

2. Aussenbereich und Eingang

Da Warteschlangen und Einlasskontrollen auf absehbare Zeit zu unserem täglichen Leben gehören werden, bietet sich hier eine gute Möglichkeit, Kunden während der Wartezeit mit der Marke und den Produkten in Kontakt zu bringen, noch bevor das Geschäft betreten wird. Hier bietet sich Zeit und Raum für Storytelling, Kommunikation der Regeln im Store oder eine Kundenanalyse, um Informationen über die Zielgruppe zu erhalten.

3. Kundenfluss

Trotz der aktuellen herausfordernden Situation ein emotionales, ansprechendes Einkaufserlebnis zu schaffen, ist nicht ganz einfach. So schlägt Dfrost vor, die Customer Journey im Laden neu zu gestalten, die verfügbare Fläche zu optimieren und das Maximum aus den pro Kunden zulässigen zehn Quadratmetern herauszuholen. Wichtig sind hier Highlight-Präsentationen entlang des Kundenweges durch den Shop. Auch soll tunlichst vermieden werden, dem Kunden das Gefühl zu geben, sich in einem Laden in Umbauphase zu befinden. Wegweiser und sonstige kleine Helfer sollen ins Markenerlebnis des Stores natürlich integriert werden. Digitale Inhalte können durch Tools wie QR-Codes auch im Geschäft vermittelt werden. Wichtig für die gesamte Instore-Experience ist die korrekte Schulung und Ausrüstung mit Hygienematerialien des Personals.

4. Bezahlung und Ausgang

Hier muss der Kunde sich so sicher und geschätzt wie möglich fühlen. Beim Verlassen des Stores soll er das Erlebte in positiver Erinnerung behalten. Deswegen ist es wichtig, beim letzten Schritt der Customer Journey nicht nachzulassen und die emotionale Bindung zu halten. Hier bieten sich Möglichkeiten, den Kunden für andere Kanäle zu begeistern, um ihn auf dem Laufenden zu halten. Kontaktloses Bezahlen ist ebenso wichtig, wie die Geste, mit der man sich vom Kunden verabschiedet. Eine hochwertige Desinfektionseinrichtung oder ein Handpflegeprodukt zeigen Wertschätzung.

Mehr Informationen zum Guiding und Dfrosts Services gibt es hier

Aylin Aslan