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News
30.11.2020

Olymp erreicht Klimaneutralität

Der deutsche Modehersteller Olymp kann für 2019/2020 absolute Klimaneutralität am Firmensitz in Baden-Württemberg vermelden. Im Rahmen des weitreichenden Nachhaltigkeitsengagements ist die Firma stets bestrebt, den unvermeidbaren Anteil an Treibhausgasemissionen vollständig zu kompensieren und weitere Klimaschutzprojekte zu unterstützen.

Unsere Umwelt ist wichtig, das hat man bei Olymp bereits vor einiger Zeit erkannt. So wurde für die Jahre 2016-2019 von einer Klimaschutzberatung ein Corporate Carbon Footprint für die Firma erstellt. «Als verantwortungsbewusstes Unternehmen verfügen wir über ein ausgeprägtes Nachhaltigkeitsengagement. Wir setzen alles daran, unsere Handlungen und Prozesse so zu gestalten, dass der ökologische Fussabdruck so klein wie möglich ausfällt. Allein durch den Bezug von Ökostrom und Fotovoltaik konnten in den letzten Jahren über 6.000 Tonnen an Kohlendioxid eingespart werden. Innerhalb des Bewertungsprozesses legen wir grossen Wert darauf, dass sämtliche Aspekte berücksichtigt werden», sagt Mathias Eggle, Geschäftsführer der Olymp Bezner KG.

Klimaschutzprojekte weltweit

Das Unternehmen unterstützt ausserdem Klimaschutzprojekte wie die Massnahme «Sumpfwald», durch die der Regenwald in Rumba Raya, Indonesien, vor der Abholzung geschützt wird, die Initiative «Sauberes Trinkwasser, das die Trinkwasserversorgung tausender Menschen im indischen Odisha sicherstellt, und das Projekt «Freundliche Öfen», das Menschen in Bangladesch möglichst umweltfreundliche Kochmöglichkeiten bereitstellt, um sowohl entsprechende Aufklärungsarbeit zu leisten als auch die Gesundheitsgefährdung einzudämmen. Durch diese Massnahmen konnten 2019/2020 über 3000 Tonnen an Kohlendioxid durch Olymp ausgeglichen werden.

Bestrebungen am Firmensitz in Bietigheim-Bissingen

Auch zu Hause in Baden-Württemberg agiert Olymp möglichst klimaneutral. Auf Grundlage einer ökologischen und nachhaltigen Baukörperstruktur der Firmengebäude wird ein Wärmedämmsystem, ein Energiekonzept mit Abwärmenutzung bzw. Wärmerückgewinnung, ein innovatives Kühlkonzept (Absorber-Prinzip) sowie Geothermie genutzt. Der Einsatz energieeffizienter Lager- und Fördersysteme ermöglicht es, durch ein Blockheizkraftwerk (200 kW) und Fotovoltaik (300 kW) bei Sonnenschein nahezu den gesamten Strombedarf der Logistik selbst zu erzeugen. Um Emissionen und CO2-Ausstoss weiter zu minimieren, erfolgen Warentransporte so umweltfreundlich wie möglich. Durch die Mehrfachverwendung von Versandkartonagen werden jährlich tonnenweise Abfall vermieden – 2019 waren es rund 40 Tonnen, die gegenüber 2018 eingespart werden konnten. Außerdem werden naturnahe Lebensräume für Tiere und Pflanzen am Firmensitz erhalten.

 

Aylin Aslan