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News
24.03.2020

Mey und Eterna beweisen Flexibilität

Die deutschen Unternehmen Mey und Eterna nutzen ihre Ressourcen sinnvoll und leisten somit ihren Beitrag zur Krise. Der Bodywearspezialist aus Albstadt hat Teilbereiche seiner Produktion auf die Herstellung von waschbaren Mund- und Nasenschutz umgestellt. «Die Anfragen von medizinischen Einrichtungen haben sich in den letzten Tagen derart gehäuft, dass wir uns dazu entschlossen haben, zeitnah in die Fertigung eines funktionalen Mund- und Nasenschutzes einzusteigen. (…) Wir hoffen mit dieser Massnahme einen kleinen Beitrag im Kampf gegen das Coronavirus leisten zu können», so Matthias Mey, Managing Partner Mey. Heute sollen die ersten Tests und Prototypen fertiggestellt werden; die Produkte sollen derzeit ausschliesslich zum Direktvertrieb an Klinken und medizinische Betriebe zur Verfügung stehen.

Das Passauer Modeunternehmen Eterna hat in seinem Produktionsbetrieb in der Slowakei bereits alle Abläufe umgestellt und produziert bereits seit letzter Woche Schutzmasken. Auftraggeber ist der slowakische Staat, der dringend seine Bestände aufstocken muss. Der Output soll auf 25000 Exemplare täglich hochgefahren und somit drohende Kurzarbeit abgewendet werden. Man sei gerade an einer Lösung dran, die rechtlichen Bedingungen für eine Lieferung in den Rest Europas möglich zu machen, heisst es in einer Pressemitteilung.

Aylin Aslan