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News
07.05.2020

Antiviraler Stoff von Weba für Maskenproduktion

Masken tragen, ja oder nein? Und wenn ja, welche schützt wirklich? Das Projekt «ReMask» des Bundes unter Federführung der EMPA beschäftigt sich mit der Entwicklung von Community-Masken für die Bevölkerung und der Festlegung von Standards solcher. Besonders wichtig sind hierfür Stoffe mit antivitaler und antibakterieller Wirkung. Stark in das Projekt involviert ist deswegen die Weba Weberei Appenzell AG, die gemeinsam mit der Schweizer HeiQ Materials AG ein ebensolches Gewebe entwickelt hat. Denn das Baumwollgewebe verfügt über die HeiQ Viroblock Technologie, der eine antibakterielle und antivirale Wirkung nachgewiesen wird. Weiter hat das Weba-Gewebe eine flüssigkeitsabweisende Ausrüstung, was das Eindringen von Tröpfchen erschwert. Es kann bis zu 30 Mal bei gleichbleibender Wirkung gewaschen werden, ist schadstofffrei und dermatologisch getestet. Erste Kunden in der Schweiz produzieren bereits Masken und Kleidungsstücke aus dem Material. Dr. Benjamin Fuchs, CEO bei Weba, ist froh, in der Krise besonders in der Schweiz aktiv werden zu können: «Das Gewebe kann durch unsere Produktion in Appenzell gewebt und unsere Partner mit Schweizer Textil-Technologie in Zofingen fertiggestellt werden. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zu der von vielen Seiten geforderten möglichst autonomen Produktion von Masken für die Schweizer Bevölkerung.»

weba.ch

Aylin Aslan