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Business
04.06.2020

Umsatzeinbruch im Detailhandel

Laut einem Artikel der «Handelszeitung», der sich auf eine Meldung des Bundesamts für Statistik beruft, haben die Ladenschliessungen im April für massive Umsatzeinbussen gesorgt. «Im Vergleich zum Vorjahresmonat fielen die um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Detailhandelsumsätze im April nominal um 20,6 Prozent zurück. Unter Berücksichtigung der Teuerung ergab sich ein realer Rückgang von 19,9 Prozent. Saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat lag das Minus gemäss den provisorischen Daten des BFS bei 14,8 Prozent (real -14,7%)», heisst es im Artikel. Insbesondere sei der Non-Food-Bereich betroffen gewesen, bei dem sich das Minus auf rund 40 Prozent beläuft. Unterkategorien dieses Bereichs, wie «sonstige Güter» zu denen auch Bekleidung zählt, mussten sogar ein noch grösseres Minus hinnehmen. Andere Bereiche konnten im Vergleich zum Vorjahr zulegen: «Weniger von der Krise betroffen waren der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren, welcher nominal um 4,0 Prozent (real +3,5%) zulegte. Die Branchen ‹Marktstände, Versand und Internethandel› verzeichneten gar um über 22 Prozent gestiegene Umsätze. Der Bereich ‹Geräte der Informations- und Kommunikationstechnik› setzte 3,9 Prozent (real +12,1%) mehr um› heisst es im Artikel.

Hier geht’s zum Artikel der «Handelszeitung»

Aylin Aslan