Textil Revue | Startseite
Die Schweizer Fachzeitschrift für die Textil - und Modebranche
Business
25.08.2020

Flexibles Arbeiten bei Hugo Boss

Dass Homeoffice spätestens seit der Coronakrise funktioniert, haben mittlerweile viele Unternehmen bemerkt. Hugo Boss hat nun sein «Threedom of Work»-Konzept eingeführt, das einen Mix aus Büropräsenz und Mobilarbeit vorsieht. Zunächst gilt es für die rund 3’200 Mitarbeitenden in Deutschland, die nicht zwingend physisch am Arbeitsplatz anwesend sein müssen. Fixe Präsenztage sind von Dienstag bis Donnerstag vorgesehen, an den verbleibenden Tagen kann der Arbeitsort frei gewählt werden. Dem neuen Konzept ging eine Umfrage unter den Mitarbeitenden voran, bei der über 90 Prozent mobiles Arbeiten begrüssten. Da die Führungsebene mit der Heimarbeit während dem Lockdown sehr zufrieden war, wurde dem Wunsch nach mehr Flexibilität nachgekommen. «Spätestens seit der Umfrage war uns klar, dass die Zukunft einer individuell gestaltbaren Mischform aus Büropräsenz und mobilem Arbeiten gehört», fasst Jochen Eckhold, Director Global Human Resources, zusammen. «Mit dem hybriden Arbeitsmodell gehen wir als Arbeitgeber gezielt auf das wachsende Bedürfnis der Mitarbeiter nach räumlicher und zeitlicher Flexibilität ein.» Neben der erhöhten Flexibilität für die Mitarbeitenden, insbesondere hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, verfolgt Hugo Boss auch das Ziel, einen Beitrag zum Klimaschutz durch Reduzierung von Anfahrtswegen zu leisten. Ausserdem möchte man so auch Bewerberinnen und Bewerber aus anderen Regionen für das Unternehmen begeistern. Ähnliche Modelle sollen auch in den internationalen Tochtergesellschaften etabliert werden. Weltweit besteht Hugo Boss aus rund 14’600 Mitarbeitenden in 60 Tochtergesellschaften.

Aylin Aslan