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Fashion
13.02.2019

Das war die Mode Suisse Edition Nr.15

Der Andrang für die 15. Edition der Mode Suisse war gross. So gross, dass zusätzliche Stühle für die Show herbeigetragen wurden. Eröffnet wurde diese vom progressiven Label Collective Swallow, dessen Kollektion von Gerichten der «Metzgete» inspiriert ist.

Collective Swallow


Head Genève stellte ihre zwei stärksten Alumni, Quynh Bui und Bryan Colò vor; Amorphose aus Lugano zeigte handgefertigte skulpturale Showpieces und bei Garnison wurde klassische Schneidereikompetenz mit modernen Streetwear-Elementen in Kontrast gesetzt.


Garnison


Nina Yuun (Basel, Seoul) präsentierte eine überarbeitete zeitgenössische Kollektion, die das Talent, das ihren ersten Erfolg ermöglichte, nachhaltig stärkte und After Work Studio aus Basel verbanden getreu ihrer Ästhetik einen sportlichen Ansatz mit femininer Eleganz und teilten ihre Version der modernen Frau.


After Work Studio

 

Mode Suisse Newcomer Mikael Vilchez präsentierte mit seiner Forbidden Denimeries-Kollektion seine einzigartige Sicht auf den modernen Mann, während Mourjjan jene luxuriöse und fliessende Ästhetik zeigte, die dem Label nach der letzten Mode Suisse kommerziellen Erfolg beschert hatte. Jaqueline Loekito legte ihren Schwerpunkt abermals auf die Befreiung der Geschlechter.

Das fulminante Finale durfte Swiss Design Award-Gewinner Rafael Kouto gestalten, der mit seiner Kollektion eine Farbfusion zwischen Afrika und dem Westen bot.

Rafael Kouto


Nach der Show wurden die Gäste in die Showrooms der Designer gebeten, um die Kollektionen aus nächster Nähe zu betrachten – und hoffentlich zu ordern. Oder man liess den Abend mit einem Gläschen beim Branchengespräch oder Sehen-und-Gesehen-werden ausklingen.

Aylin Aslan